• Gespräche über Belastungen,

• Wertschätzung für die eigene Person,

• Entlastung und an sich denken, sich selbst etwas Gutes zu tun,

• Kapitulation vor der Abhängigkeit: „Du kannst dich selbst ändern, aber keinen anderen.“

• Die Bedeutung von konsequentem Verhalten dem Süchtigen gegenüber: „Nicht drohen, sondern tun.“

• Wahrnehmung und Beachtung der eigenen Grenzen,

• Einbeziehung der Kinder auf dem Weg raus aus den abhängig machenden Verhaltensstrukturen,

• Die Wichtigkeit, mit den Kindern über Abhängigkeit zu sprechen,

• Kennenlernen von speziellen Hilfeangeboten für Kinder und die Wichtigkeit, die Kinder zu ermutigen, diese anzunehmen. (Auch die Kinder wahren das Familiengeheimnis „Sucht“.)

Selbsthilfe für Angehörige trägt dazu bei, die - oft bereits über mehrere Generationen - in der Familie vorhandenen Probleme mit Abhängigkeit wahrzunehmen und ihnen entgegenzusteuern.

ALS ERWACHSENES KIND aus einer Suchtfamilie hatte ich nur unzureichend Zugang zu meinen Gefühlen. Ich brauche die stetigen Rückmeldungen in der Gruppe, um den Umgang mit meinen Emotionen zu erlernen. Für mich hat Gruppenarbeit sehr viele Aspekte, die ich in meiner Herkunftsfamilie nicht kennengelernt hatte.
Sheila Küffen